Stadtführung per Rad …
So, 17. Juni 2018 • 10:00 Uhr

… der Frankfurter Osten

Stadtführung per Rad: viel erfahren über Stadt und Region / Foto: © Kunstgriff
Stadtführung per Rad: viel »erfahren« über Stadt und Region / Foto: © Kunstgriff

Migration, Armut, Arbeit und unter Druck

Von Oberursel geht es über Bommersheim, Bonames, den Frankfurter Berg, Preungesheim, das Nordend zur Ostzeil. Unterwegs begegnen wir dem Grüngürteltier, der ersten Pizzeria Frankfurts, lernen den Wasserpark und dessen Funktion kennen – und beginnen an diesem Punkt über technische und soziale Dimensionen städtischen Wachstums im späten 19. Jahrhundert nachzudenken – sicher auch über die wachsende Stadt des 21. Jahrhunderts. Ist die Frage der Digitalisierung heute analog der Frage des Wassers im 19. Jahrhundert zu sehen?

Wir durchqueren zunächst das Ostend mit Blicken auf das jüdische Leben in Frankfurt, auf Geschichten zur industriellen Arbeit und mehrere Epochen der Migration. Das Mainufer, die Europäische Zentralbank und die Entwicklung des Hafenparks zeigen uns differenzierte Facetten aktueller Aufwertungsprozesse im Frankfurter Osten.

Ungewohnte Einblicke in die verborgenen Strukturen und die Nutzungsvielfalt städtischer Räume Frankfurts erlauben uns die Quartiere entlang des Osthafens und Fechenheims. Es folgt ein kurzer Abstecher nach Offenbach mit Einkehrmöglichkeit. Zurück geht es durch den Niddapark und das Steinbacher Feld.

Die Tour wird geleitet von Stefan Böhm-Ott. Der Stadtsoziologe befasst sich seit 30 Jahren wissenschaftlich, planerisch und lebensweltlich mit der Entwicklung der Stadt Frankfurt und der Region.

Der Ausflug in die Region endet am Oberurseler Bahnhof. Für das Ende ist der Frühabend einzuplanen. Für das Streckenprofil ist keine besondere Fitness erforderlich, nur sollten 60-70 Kilometer bewältigt werden können. Es besteht fast überall die Möglichkeit zum Abbruch und der Rückkehr mit dem ÖPNV. Es wird empfohlen Helm zu tragen. Anmeldung per E-Mail ist erforderlich: radtour@orschelersommer.de


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